ALLTAGSKÜCHE ESSEN REZEPTE

Im Rausch der Inspirationslawine

27. Oktober 2012
Genuss_sucht_Wirsing Quiche

 

Es ist so still geworden in den Wänden meiner Wohnung, dass es mich manchmal schon etwas verwundert. Ich arbeite momentan oft 15 bis 16 Stunden täglich an meinen Ideen, tippe, layoute, zeichne, denke, grüble, verwerfe und sortiere mich ständig aufs Neue, tüftle bis spät ins Morgengrauen hinein und sitze wenige Stunden später doch wieder am Rechner, weil der Kopf schon wieder am weiterdenken ist, bevor der Körper, und das manchmal selbst trotz doppeltem Espresso, überhaupt wach werden kann. Doch das Wunderbare daran ist, dass meine Ideen immer mehr und immer schneller Gestalt annehmen. Es ist der Moment, an dem die Ideen eine Hülle, einen Körper und ein Haus  bekommen. Ich male ihre Zimmer in bunten Farben an, verteile die Kisten mit ihren Habseligkeiten schon einmal in die neuen Räume, selbst wenn es noch nicht an der Zeit ist, sie komplett auszupacken. Erst einmal muss das Mobiliar stehen bevor die Details eingeräumt werden können.

Es ist ein nicht vernächlässigbar kleiner Anflug von Arbeitswahn, der mich seit 3 Wochen wertvolle Schlafstunden kostet, aber dafür umso wertvollere Momente erschafft. Momente von erfülltem Tageswerk, glücklichem, wenn auch erschöpftem, Ins-Bett-Fallen, großen Visionen und wachsendem Mut. Ich vernichte in diesem Wahn literweise Tee und vergesse – so etwas soll selbst bei mir vorkommen dürfen – einfach mal das Kochen und Essen. Ich konzentriere mich auf so viele Dinge gleichzeitig, dass ich am Abend, in der ein- bis zweistündigen Pause zur beginnenden Prime Time der Fernsehsender, einfach keine Lust mehr zum kochen habe, weil mir spontan auffällt, dass jetzt schnell etwas zu Essen her muss nach 10 Arbeitsstunden und einer einzigen Scheibe Marmeladenbrot. Dann muss es schnell gehen, sehr schnell. Ein runtergeschnittenes Stück Käse hält meist den Hunger in Schach während ich beim Kauen einmal den Tiefkühler, einmal den Kühlschrank, einmal jedes Gemüsefach, einmal den Vorratsschrank öffne. Manchmal in gleicher Reihenfolge alles noch einmal, weil meine Gedanken schon wieder zu anderen Themen abdriften und ich, auf einen übervollen Vorratsschrank glotzend, überhaupt nicht wahrnehme, was ich dort anstarre. Also nochmal von Anfang. Warum stehe ich vor diesem Schrank und glotze? Achso. Hunger! Zermürbende kulinarische Entscheidungslosigkeit macht sich dann oft breit, der Körper träumt von  einem feinen Abendessen, der Geist hat nicht einmal Geduld und Kraft um ganz banale Nudeln zu kochen.

Wurden in der vorletzten Woche noch mittäglich Misopaste mit einem Streifen Tofu in heißes Wasser geworfen um Geist und Körper neue Kräfte zu verleihen, löste diese Woche ein riesiger Topf Karotten-Kartoffel-Eintopf die tägliche Mittagsmahlzeit ab, die neuerdings das wahnbedingt ausbleibende Frühstück ersetzt. Nichts kann mich länger als 20 Minuten von meinem Schreibtisch trennen, unruhiger Schlaf ausgenommen, in dem ich oft für Denkpausen wieder aufwache.

In den Teepausen der vergangenen Wochen reichte meine Antriebskraft für No-Knead-Bread, das nur ganz kurz Aufmerksamkeit und danach vor allem lange Ruhe braucht bis es wieder Zuwendung, glücklicherweise auch dann wieder nur in Teepausenlänge, erfordert. Das Rezept, das ich dazu zu posten versprach, wartet noch immer auf die Backwiederholung, um sich mit einem Foto schmücken zu können. Auch wenn ich mich jetzt schon wahnsinnig auf das Knistern der Brotkruste freue, wenn man das frisch gebackene Brot aus dem Ofen zum Abkühlen auf einen Rost stellt, muss das wohl leider noch etwas warten.

Was mich in dieser Intensität in meinem alten Job irgendwann aufzufressen drohte, bringt dieses Mal allerdings keine Begleiterscheinungen mit sich. Weil ich mich vor niemandem rechtfertigen muss, keine Diskussionen führen, nicht fremdbestimmt bin. Für sich selbst denken, an sich selbst denken, mit sich selbst denken bringt wirklich enormen Spaß. Das merke ich glücklicherweise in dieser Phase nicht zum ersten Mal. Natürlich arbeite ich auch gerne im Team, mit Menschen, die ich achte und deren Input mich herausfordert und weiterbringt, aber das Für-sich-Arbeiten hat eine andere Qualität. Vor allem, wenn es um die eigene Zukunft geht.

Wenn in der Ideenvielfalt mal die Scheibenwischer, die sonst für Klarsicht sorgen, versagen, rufe ich Freunde herbei. Menschen, die sich mit dem auskennen, was ich gerade konzipiere. Wenn auch nur formal statt inhaltlich. Ich befrage sie zu Worten, zu Texten, zu Bildern, zu Ideen, zu Vorgehensweisen und stelle auch gerne darüber hinaus noch einmal sicher, dass ich auch aus Sicht meines Erachtens vernünftiger Menschen noch alle Sinne beisammen habe und mich nicht in wilden Fantasien verstricke. Es ist äußerst wichtig, das von Zeit zu Zeit bestätigt zu bekommen. Denn in manchem leisen Moment zweifele ich nicht nur an einer Idee oder einem Gedanken, sondern manchmal auch grundsätzlich an meinem Verstand. Das Gefühl hingegen spielt nach wie vor mit, bestätigt mich mit großer Begeisterung in allem, was ich mit dem Herzen erspinne, macht manchmal ein halbes Tageswerk Verstandesarbeit zunichte, aber besänftigt mich dann wieder mit der Sicherheit eines guten Gefühls des Sich-treu-Bleibens.

Die Rastlosigkeit meines Geists, die kreative Manie, der Motor meines Herzbluts – sie alle ließen sich im Zeitraffer-Video einer in meiner Wohnung installierten Kamera perfekt mitverfolgen. Ich hätte meinen Wahn als Dokusoap verkaufen sollen, aber leider fiel mir das zu spät ein. Meine Gedanken springen so aufmüpfig in mir hin und her, dass ich oft andere Perspektiven brauche. Und so wechsle ich vom Schreibtisch mit zwei glühenden Monitoren mit meinem Notizbuch an den Kaffeetresen in der Küche, blicke beim Denken hinaus in das Treiben der belebten Straße, wandere eine halbe Stunde später mit Zwischenstopp am Rechner an meine lange Gästetafel und nehme einen Platz am Kopf des Tisches ein um auf meine Fotowand zu blicken, einige Zeit später wechsle ich das Ende des Tisches um aus dem Fenster zu schauen, springe für Google Recherchen zurück an den Schreibtisch und danach aufs Sofa um die Füße unter einer Decke aufzuwärmen, weil der Kopf jegliches Blut des Körpers für sich beansprucht. Kaum wieder warm geworden, male ich mit bunten Stiften neue Gedanken an Flipcharts, die mittlerweile an allen leicht zugänglichen Wohnungswänden hängen, suche dazwischen hektisch alte Ideen, die plötzlich wieder relevant werden, aus dem Notizbuch heraus, pflüge durch die unzähligen losen Papierstapel mit Skizzen, Textideen, Stichwortnotizen, Scribbles und Moodbildern und sitze plötzlich wieder am Computer, um irgendwas auszuprobieren. So eine kleine Wohnung hat durchaus Nutzpotenzial, wenn der Geist am Toben ist. Eine Zwangsjacke würde die klischeehafte Rastlosigkeit gut ergänzen, denke ich oft wenn ich mich gerade mal wieder selbst in meiner Umtriebigkeit belächle.

Weil sich dieses in Fahrt geratene Gedankengeröll so leicht nicht mehr stoppen lässt, gibt es für mich momentan auch so gut wie keine Wochenenden mehr. Es wird durchgearbeitet, Freunde müssen auf mich weitestgehend verzichten, Blogposts auch, ich habe mich ein bisschen verschanzt. Ich hoffe, das werden mir alle verzeihen. Aber diese Welle muss geritten werden. Weil es eben gerade eine höchst kreative und produktive Phase ist. Doch ich bin froh, dass mich morgen ausnahmsweise eine gute Freundin zu einer Schaffenspause quält, weil sie auf Hamburg-Besuch ist und wir einen schönen Tag mit Waffeln und vergnüglichem Kindergeschrei verbringen werden. Ab und an braucht es ein bisschen Erdung, wenn man so viel fliegt.

Ein Gedanke, der sich erst sortieren musste, hat mir zu diesem Post verholfen. Er trieb mich gestern morgen ungewöhnlich früh aus dem Bett um weitergedacht zu werden und später, weil ich ihn einfach nicht zu Ende denken konnte und einen Hänger hatte, auf den Markt – einer meiner favorisierten Entspannungsorte, egal wie dichtgedrängt die Menschen sich dort anrempeln. Ich brauchte nicht einmal Lebensmittel, schließlich koche ich gerade nicht viel, aber ich trank bei erstmaligem Winterausbruch und gerademal 4 Grad Morgentemperatur einen glühend heißen Cappuccino aus einer eiskalten Tasse und aß dazu eine Nata, während mein Hintern fast am Aluminiumstuhl des Marktstand-Cafés festfror. Es war ein wunderbarer Moment. 4 Grad legten meine Gedanken für die Zeit des Verweilens still, ich ließ mich einfach an Gemüse, Obst und Marktgebrüll vorbei treiben, stattete der Gewürzfrau einen Besuch ab, die meine Orangenblüten immer noch nicht geliefert bekommen hat, packte einen Wirsing in die Tasche, der so hübsch war, dass ich ihm einfach nur den Kopf tätscheln wollte, probierte mich einmal durch die große Apfeltheke eines Obsthofes aus dem Alten Land, um dann einen Sack Kuchenäpfel mitzunehmen, verliebte mich auf den ersten Wimpernschlag in ein altes, abgegriffenes, rosafarbenes Büchlein mit dem wunderbaren Titel „Das Büchlein vom Duft – eine Odeurologie von Franz Johann Danz“ – dessen vergilbtes Innenleben so wunderbar nach altem Papier und alten Zeiten riecht und zu aller Überraschung eine alte Werbekarte eines Zigarrengeschäft versteckte, die sogar noch nach Tabak riecht! – und landete einen Küchenfachgeschäftbesuch später mit diesen kleinen Schätzen gut durchgefroren und mit erfrischtem Geist wieder zuhause am Rechner.

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Eine Teepause gestern Abend verhalf dem Wirsing dann noch zu seinem zukünftigen Glück, denn ich knetete schnell einen Mürbeteig, der sich bis heute zeitgleich mit meinen Gedanken zermürben durfte, und backte daraus heute eine Quiche, welche ab heute den gestern Abend endgültig ausgelöffelten Karotten-Kartoffel-Eintopf ablöst. Als dann vor wenigen Stunden meine Wohnung nach Kürbis und Wirsing und Speck roch, nach Anbratduft und gebackenem Mürbeteig, da hatte ich auf einmal ein bisschen Sehnsucht nach dem großen Kochen, einem mehrgängigen Menü, Gewürzen zwischen den Fingern, Öl an der Hand, fröhlichem Kochtopfblubbern und zischendem Pfannengeräusch, nach einer Flasche Wein nur für mich, geistiger Stille und handwerklicher Meditation. Es war ein einsichtiger Moment ungeahnter Tiefe. Weil er mir, aus dem Nichts heraus, bewusst machte, wie wichtig das Kochen für mich ist, wie sehr die Welt von Geschmack und Duft, von Hören und Fühlen, zu mir gehört. Wie wenig ich das vermisse, was ich früher machte, und wie sehr ich das liebe, was ich mit immer größer werdender zeitlicher Intensität mache. Ich habe daraufhin schnell ein Foto gemacht gegen die aufkeimende Sehnsucht, ein Stück Quiche gegessen gegen den nachmittäglichen Frühstückshunger, diesen Post geschrieben gegen die Vorwürfe des Blogvernachlässigens und mir den Rest der Sehnsuchtsfantasie aus dem Kopf gestrichen – für die Verfolgung der Zielgerade meiner Inspirationslawine. Jetzt wird weitergearbeitet, weitergedacht, nicht gekocht. Letzteres muss warten bis zum nächsten Wochenende, wenn ich wieder eine volle Gästetafel willkommen heiße, die ich mit 4 Gängen bekochen darf. Für heute aber drehen sich meine Gedanken nur noch um die Welt um das Kochen herum, nicht ums Kochen selbst. Bevor die Gedankenlawine mich noch unter sich begräbt, will ich mit ihr rollen. Schauen wir mal, wann ich wieder mal langsamer werde. Vielleicht dann, wenn die Quiche aufgegessen oder die Misopaste leer ist.

Ich wünsche euch ein wunderbares Wochenende!

 

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KÜRBIS-WIRSING-QUICHE

Für 1 Quiche-Form (25 cm Durchmesser, 5 cm hoch):
250 g Mehl
125 g weiche Butter
1,5 TL Salz
3 EL Wasser
1 Eigelb

Für die Füllung:
250 g Kürbis (schon entkernt und ggf. geschält)
350 g Wirsing (schon vom Strunk und den äußeren Blättern befreit)
1 Zwiebel
1 Scheibe geräucherter Bauchspeck (ca. 1,5 cm breit, sollten um die 100 g sein)
2 EL Olivenöl
50 ml trockener Weißwein
1 gestrichener TL gemahlene Zimtblüten (Macis)
Salz, Pfeffer
60 g fein geriebener Käse (z. B. Mischung aus Parmesan und mittelaltem Gouda)

Für den Guss:
4 Eier
200 g Schmand
100 g Sahne
Muskat
Salz, Pfeffer

Vorbereitungen:

Mehl, Salz und Wasser in einer Schüssel mit der Hand grob vermengen. Dann die weiche Butter hinzugeben und nur vorsichtig vermengen, bis daraus ein Teig entstanden ist, dabei nicht fest kneten. Sollte der Teig noch zu krümelig sein, kurz die Hände anfeuchten und damit weiterkneten. Teigkugel in Folie einwickeln und mindestens 2 Stunden, besser aber über Nacht bei Zimmertemperatur (allerdings lieber in einer kühlen Ecke als direkt neben der Heizung) ruhen lassen.

Nach der Ruhezeit des Teigs den Kürbis waschen, halbieren, Kerne entfernen und – je nach Kürbissorte – ggf. schälen.Von der Kürbishälfte ca. 0,5 cm dicke Spalten herunterschneiden und diese wiederum quer in feine Streifen schneiden. Von den Streifen 250 g abmessen und beiseite stellen. Den restlichen Kürbis anderweitig verwenden. Vom Wirsing die äußeren Blätter entfernen, dann den ganzen Wirsingkopf halbieren und den Strunk herausschneiden. Danach den Wirsing in feine Streifen schneiden. Die Zwiebel häuten und in kleine Würfel schneiden. Den Bauchspeck ebenfalls fein würfeln.

Und so wird’s gemacht:

In einer großen Pfanne das Olivenöl zusammen mit dem Speck erhitzen und den Speck ca. 3 Minuten gut anbräunen. Dann erst die Zwiebelwürfel dazugeben und durchbraten bis sie glasig sind. Die Wirsingstreifen hinzugeben und ca. 2 Minuten unter kräftiger Hitze anbraten, dabei gelegentlich umrühren. Mit dem Weißwein ablöschen und ca. 5 Minuten bei mittlerer Hitze unter Rühren garen bis er etwas zusammenfällt. Danach sollte er noch kräftig Biss haben, aber eben nicht mehr roh schmecken. Vom Feuer nehmen, die rohen Kürbisstreifen und die gemahlene Zimtblüte untermengen und dann mit Salz und Pfeffer kräftig abschmecken (zuviel Salz wird nicht benötigt, da der Schweinbauch ja schon salzig ist). Abkühlen lassen.

In der Zwischenzeit den Ofen auf 175° Umluft (oder 200° Ober-/Unterhitze) vorheizen. Den Mürbeteig vorsichtig ausrollen und eine Quicheform damit auslegen. (Achtung: In meinem Fall war es eine Quicheform mit 25 cm Durchmesser und 5 cm Höhe. Eine normale Tarteform ist in der Regel nicht hoch genug, daher sollte entweder eine spezielle Quicheform genommen werden oder alternativ eine Springform, die aber nicht auf voller Höhe mit dem Teig ausgekleidet wird). Mit einer Gabel einige Löcher in den Boden stechen, Backpapier auf den Teig legen, mit getrockneten Hülsenfrüchten oder Backkugeln beschweren und 15 Minuten blindbacken. Danach die Hülsenfrüchte und das Backpapier entfernen und den Boden nochmals 5 Minuten weiterbacken.

Die abgekühlte Kürbis-Wirsing-Mischung mit dem geriebenen Käse vermengen. Aus Eiern, Schmand, Sahne und Gewürzen einen Eierguss zusammenrühren. Quiche-Boden aus dem Ofen nehmen, die Kürbis-Wirsing-Käse-Mischung gleichmäßig darin verteilen. Den Eierguss gleichmäßig darüber gießen. Die Quiche sofort wieder in den Ofen geben und bei 175° Umluft noch 50 Minuten weiterbacken. Nach der Hälfte der Backzeit prüfen, wie braun die Spitzen der Quiche schon sind und ggf. auf 150°/160°  Umluft herunter drehen, damit sie nicht zu dunkel wird.

Den Ofen nach Ende der Backzeit ausdrehen, die heiße Luft bei geöffneter Backofentür kurz entwichen lassen und dann wieder schließen. Quiche darin noch 10 Minuten ruhen lassen, danach aus dem Ofen nehmen und am besten noch lauwarm servieren (schmeckt aber auch ganz wunderbar kalt).

Bon Appétit!

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