Bref Bref c'est bon ESSEN

Bref, c’est bon! {Eis-Macaron-Sandwich von Pierre Hermé Paris}

1. September 2015

Es ist nicht das erste Mal, das ich von Pierre Hermé schwärme. Was ich von seinen Macarons schon berichtet habe ist hier nachzulesen. Doch neulich in Paris kam ich endlich auch einmal in den Genuss der Eis-Sandwiches, die mir schon beim Anblick in seinen Büchern feuchte Fantasien beschert haben.

Wie immer stand eine lange Schlange vor der kleinen Boutique an, diesmal war ich im 6. Arrondissement unterwegs und stoppte daher in der Boutique in der Rue Bonaparte. Die Sonne schien verlockend auf meine Nase und der Brunnen des wunderschönen Platzes vor der Église Saint-Germain-des-Prés sprudelte so vorfreudig wie ich in der Warteschlange meines Lieblingspâtissiers. Eis, ich wollte Eis. Naja gut, auch Macarons, aber vorwiegend Eis.

Das Schaufenster machte die Warterei ein bisschen kurzweiliger. Ich konnte mich auf nichts anderes mehr konzentrieren.

Als ich endlich von einer Verkäuferin empfangen wurde, war die Entscheidung überaus schnell getroffen. Ich unterbrach die freundliche Dame jäh nach den ersten Anfängen ihrer Sorten-Aufzählung. „Ispahan“ zischte ich ihr forsch entgegen, fast hätte ich in meiner Ungeduld „aber zackzack“ angehängt. Zum Glück entbehrte mein französisches Vokabular eine adäquate Formulierung dafür.

Mit triumphalem Gesichtsausdruck und einer Tüte mit Eis und Macarons verließ ich das Geschäft, setzte mich keine 100 Meter weiter auf die Bank vor der wunderschönen Abtei und packte andächtig meine Errungenschaft aus. Ispahan, eine meiner Lieblingskombinationen von Pierre Hermé, die Litschi, Rose und Himbeere verbindet und mir ihre Geniaität schon oft in Macarons bewiesen hatte. Diesmal allerdings in Sorbets eingebettet und zwischen zwei rechteckigen Macaronböden festgehalten. Eingepackt und transportgesichert in einer glänzenden Thermobox.

 

Miss Gla’Gla, so der zugegebenermaßen etwas bizarre Produktname, war ein Volltreffer. Herrlich aromenintensiv, feincremige Sorbet-Konsistenz, süß ohne penetrant glukosig zu sein. So ein sensationelles Sorbet wünscht man sich jeden Tag. Wie oft man sich diesen dekadenten Genuss gönnt, sollte man sich jedoch anlässlich des Preises (6,90 Euro) überlegen.

Ich wohne zwar nur noch 1 Stunde und 15 Minuten mit dem Zug von Paris und den dortigen 15 Pierre Hermé Boutiques entfernt, aber diese Distanz ist dankbarerweise ein natürlicher Hinderungsgrund, um all mein Geld in Sorbet zu investieren. Denn ich bin genusssüchtig ehrlich: ich wäre wahrscheinlich nicht nur einmal pro Woche da.

Wo?

Alle Boutiquen von Pierre Hermé findet ihr hier.

GenussSucht_Bref-cest-bon-Eis-Macaron-Sandwich-von-Pierre-Herme-Paris_4268.jpg

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2 Comments

  • Reply Nele 8. September 2015 at 10:14

    Ich schleiche schon ganz lange um die Ispahan-Macarons rum. Immer wenn ich andächtig im PH10 blättere, verweile ich hier und überlege, ob ich es nicht mal wagen sollte, diese kleine Scheißerchen nachzubacken. Das muss ich dann demnächst wohl doch mal tun. In meiner Pralinenküche habe ich ja zum Glück auch einen Backofen. 🙂

    Schokoladige Grüße,
    Nele

    • Genusssucht
      Reply Genusssucht 8. September 2015 at 17:06

      Unbedingt nachbacken, meine Liebe! Ich mache dann auch gerne Geschmackstests bis sie perfekt sind! 😉

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